Gelbe Säcke: Grünes Forum und Piraten für Briefkasten-Lösung

Ihre Aufgabe, die Ludwigshafener Haushalte (außer in Mitte und Nord) rechtzeitig mit Gelben Tonnen auszustatten, hat Knettenbrech & Gurdulic gründlich versemmelt. Noch immer warten zahlreiche Haushalte auf ihre Gelbe Tonne.

Die Kommunikation des Unternehmens mit den Betroffenen ist eine Katastrophe. Eine Antwort auf ihre Beschwerdemail haben die meisten noch nicht bekommen. Telefonische Erreichbarkeit ist nahezu unmöglich. Und auch das rechtzeitige Leeren der Tonnen lässt noch stark zu wünschen übrig.

Kurz, den Start hat Knettenbrech & Gurdulic in Ludwigshafen nachhaltig vergeigt und die Erwartungen schlichtweg nicht erfüllt. Wir hoffen sehr, dass dies bei den Dualen Systemen als Auftraggeber auch so ankommt und bei künftiger Auftragsvergabe berücksichtigt wird.

Da hilft es auch nicht, dass es in vielen Haushalten geklappt hat. Der Imageschaden für das Unternehmen ist hausgemacht und kann weder der Stadtverwaltung noch den WBL angelastet werden. Ganz im Gegenteil! Die WBL erweisen sich in der Not als Troubleshooter und versuchen nach Kräften den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Wie das ganze finanziert wird und wer am Ende die Zeche zahlen wird, ist, zumindest uns, noch nicht bekannt.

Jens Brückner, stellv. Fraktionsvorsitzender: „Die Menschen in Mitte und Nord brauchen Gelbe Säcke. Die Verwaltung aufzufordern die Verteilung der Säcke, trotz Corona, im Rathaus zu organisieren, wie von der CDU gefordert, halten wir angesichts der Inzidenzzahlen und der möglichen Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus und seine Mutationen für verantwortungslos. Zielführender wäre es, wenn Knettenbrech & Gurdulic die gelben Säcke zeitnah in die Briefkästen der betroffenen Haushalte einwerfen würde. Dann würde das Unternehmen auch seiner Verantwortung gerecht werden und sie nicht auf die Verwaltung abschieben.“