Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Steinruck, sehr geehrter Herr Beigeordneter Thewalt,

wir bitten um Beantwortung der folgenden Fragen zum städtischen Objekt „Benckiser-Villa“:

– Existiert mittlerweile ein konkret verfolgtes Nutzungskonzept oder zumindest definierte mögliche Nutzungsszenarien? Wenn ja, welche?
– Wie gestaltet sich der Kostenaufwand seit Übergang in das städtische Eigentum, aufgeschlüsselt nach Renovierungsmaßnahmen und laufenden Kosten wie etwa Heiz- und Versicherungskosten, inkl. etwaiger Personalkosten für z.B. Hausmeister oder z.B. Gartengestaltung / Gestaltung des Außenbreiches.
– Welche Flächen sind nach derzeitigem Stand prinzipiell Nutzbar für Büroflächen oder andere Verwaltungsaufgaben?
– Wie groß bemisst sich die Gesamtfläche des Gebäudes bzw. des Grundstücks?

Begründung:

Da sich die Innenstadt in einem Entwicklungsprozess befindet, die Verwaltung mittlerweile das Rathaus komplett verlassen hat und große Stadtentwicklungsprojekte für die kommenden Jahre und Jahrzehnte zu erwarten sind, ist eine Kenntnis der zur Verfügung stehenden stadteigenen Immobilien und Liegenschaften und damit verbundener Handlungs- und Denkoptionen für die KommunalpolitikerInnen von hoher Bedeutung. Die o.g. Liegenschaft befindet sich noch dazu an einem für die zukünftige Stadtentwicklung sehr interessanten Ort (unmittelbare Nähe zur Ludwigshafener Altstadt (mit Herz), unmittelbare Nähe zur zukünftigen sog. City-West-Vision, unmittelbare Nähe HBF, unmittelbare Nähe zur Innenstadt usw. ). Somit ist eine Übersicht über die Vergangenheit, Gegenwart und möglicher Zukunft des Objektes von eindeutiger Relevanz – auch und gerade vor dem Hintergrund knapper Kassen, wonach Kosten ohne gegenüberstehende Nutzenzuflüsse möglichst minimiert werden sollten.

Diese Anfrage erhalten Sie auch noch in schriftlicher Form.

Mit freundlichen Grüßen

Raik Dreher

Fraktionsvorsitzender

Hier die Stellungnahme der Verwaltung